Du brauchst mehr

Du brauchst nicht „was für Facebook“. Oder „eine Pressemitteilung“. Was Du brauchst, ist eine Kommunikationsplanung, die als erstes betrachtet, was Du eigentlich Deinen (potenziellen) Kunden mitteilen möchtest.

Aber der Kunde als solcher ist ja pfiffig und bleibt nicht an einer Stelle, um auf Deine Infos zu warten. Nein, nein. Er wandert von hier nach dort, von Facebook zu Tageszeitung zu Lieblingsblogger zum Supermarkt nach Hause und noch viel mehr.

 

Vergiss den Kanal

 

Bereits jetzt wird klar, dass es äußerst sinnvoll ist, Deine Kommunikationskanäle nicht gesondert zu betrachten, sondern immer als Netz von Anknüpfungspunkten an die Bedürfnisse der Kunden. Und je häufiger er an verschiedener Stelle auf Dich stößt, desto eher wirst Du in seinem Gedächtnis haften bleiben. Das heißt also, dass Du Deine Botschaft – adäquat verpackt – über verschiedene Wege streuen und idealerweise verknüpfen solltest.

 

Welche Wege das im Fall Deiner Zielgruppe sind ist natürlich die entscheidende Frage. Hier helfen Modelle wie die Customer Journey, die relevanten Berührungspunkte herauszufinden, auf die ich an dieser Stelle nicht tiefer eingehen will – sicher ist Dir der Begriff schon begegnet.

 

Stell Dir vor, Du verkaufst Fahrräder...

 

Um ein erfolgreiches Kommunikationsnetz zu spannen, können beispielsweise Offline-Themen online verlängert werden und umgekehrt. Ein einfaches Beispiel kann das verdeutlichen.

 

Als Fahrradhändler startet mit dem Frühling die Saison, Leute kommen in den Laden und suchen ein neues Modell, probieren aus. Fordere die Leute auf, ein Foto von sich und ihrem Lieblingsmodell auf Instagram zu posten, Dich zu verlinken und das Bild mit einem ausgewählten Aktions-Hashtag zu versehen. Dafür musst Du ggf. einen Anreiz bieten, beispielsweise ein cooles Accessoire als Gewinn o.ä. Damit bist Du schon einmal von Deinem Geschäft auf den Instagram-Kanal-gewandert.

 

Später kannst Du die Ergebnisse der Aktion weiter nutzen und zum Beispiel die drei beliebtesten Modelle aller Teilnehmer auf Facebook oder Deinem Blog vorstellen. Oder einen Flyer gestalten, der rund um diese drei Modelle eine weitere Aktion ankündigt. Oder...

 

So bist Du mit einem Thema gleich auf mehreren Kanälen präsent und die Kunden gehen Dir – sinngemäß – ins Kommunikations-Netz.

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